WAS IST POSITIVE COACHING? | WIE UNTERSCHEIDET ES SICH VON ANDEREN ANSÄTZEN?

Um Ihnen eine Orientierung zu geben, was Positive Coaching ist, finden Sie an dieser Stelle die Definition von Dr. Judith Mangelsdorf, der ersten berufenen Professorin für Positive Psychologie in Deutschland und Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie (DGPP): „Positive Coaching  ist ein wissenschaftsbasiertes, klientenzentriertes, stärkenfokussiertes Verfahren, welches Theorien und Methoden der Positiven Psychologie zur Anwendung bringt und zum Ziel hat, persönliches Wachstum zu befördern über den Prozess der Problemlösung hinaus“ (Mangelsdorf, 2019).


Im Vergleich zu klassischen Ansätzen, wie dem kognitiv-behavioralen oder dem lösungsorientierten systemischen Ansatz, basiert die Theorie des Positive Coachings nicht auf Erfahrungswissen, sondern auf wissenschaftlicher Evidenz, nutzt aktiv positive Emotionen und zeichnet sich durch einen positiven wachstumsorientierten Fokus aus (Biswas-Diener, 2010).


In meiner Arbeit als Systemischer und Business Coach liegt der Fokus im Coachingprozess verstärkt auf der Problemlösung, Erreichung eines Ziels und den Aufbau von Ressourcen.

Beim Positive Coaching unterstütze ich Sie nicht nur in Ihrem aktuellen Anliegen sondern begleite Sie darüber hinaus im Zuge der Lösungsfindung bei der Entdeckung Ihrer Stärken und Werte und wie Sie dieses Wissen für sich und andere nutzbar machen können. Möglicherweise ergründen Sie auch die Antwort auf die Frage: „Wofür steht der Wunsch bei einem bestimmten Ziel anzukommen und was hat dieser Wunsch mit Ihnen als Mensch im Großen und Ganzen zu tun?“ Mit der Beantwortung ist es Ihnen möglich, schrittweise Ihrem persönlichen Lebenssinn, Ihrer positiven Identität und der besten Version Ihrer Selbst näherzukommen. Ziel ist es, diese Ressourcen nachhaltig zu erschließen, so dass Sie Ihnen unabhängig von verändernden Lebensumständen bei Bedarf zur Verfügung stehen. Es geht darum, Potenziale freizusetzen und somit neben der Lösungsfindung, zu Ihrem persönlichen Wachstum, zu mehr Wohlbefinden und damit zu einem erfüllenden und gelingenden Leben beizutragen – Ich unterstütze Sie dabei, der oder die zu werden, wer Sie sind, sein können oder sein möchten!

                                                 ERKENNE DICH SELBST UND WERDE, DER DU BIST!

Ich strukturiere den Coachingverlauf von der Kontaktaufnahme bis zur Evaluation und führe Sie mit meinen fundierten Kenntnissen über Modelle und Inhalte der Positiven Psychologie durch den Prozess und begleiten Sie beim Einsatz von Interventionen. In diesem Co-kreativen Verfahren auf Augenhöhe begegne ich Ihnen mit Vertrauen, Demut, Sensibilität, Respekt und Zuversicht. Für mich stehen Sie als Mensch vor den Themen im Mittelpunkt.        

Sie haben Fragen oder möchten direkt starten, dann kontaktieren Sie mich gern. In einem kostenlosen Kennlerngespräch besprechen wir Ihr Anliegen und die weitere Vorgehensweise.

 

„FÜHLE DICH WIE DER REICHTUM DES MEERES FRIEDLICH IM KRISTALLKLAREN WASSER, MIT KRAFTVOLLEN                 WELLEN UND EINER SCHWEBENDEN LEICHTIGKEIT SOWIE EINEM GRUND VON UNSCHÄTZBAREM WERT."                             (Franziska Kramer)

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POSITIVE COACHING IM BUSINESS FÜR FÜHRENDE UND MITARBEITENDE

Ohne ein gesundes und ein von innen heraus leistungsstarke, motiviertes Team wird ein Unternehmen nicht funktionieren. Daher ist es wichtig, sowohl den Führenden als auch den Mitarbeitenden persönliche Coachings anzubieten. Denn je digitalisierter und technologisierter die (Arbeits) Welt wird, umso menschlicher müssen wir werden und desto wichtiger wird Lernen und die persönliche Reflektion und Weiterentwicklung.


In der Rolle als Führender geht es u.a. darum, Mitarbeitende zu befähigen/zu „empowern“. Mitarbeitenden sollen in der Lage sein selbstorganisiert und selbstfunktional zu arbeiten, Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen. Selbstverantwortlichkeit, Veränderungsfähigkeit und Lernbereitschaft sind häufige Begriffe, die in diesem Zusammenhang fallen. Doch wie soll das quasi „von jetzt auf gleich“ funktionieren, wenn die bisherige Arbeitswelt auf Mitarbeitende zugeschnitten war, die als nicht vertrauenswürdig galten? (Vgl. D. Pink im Harvard Business Manager, Götsch, 2021). Hinzu kommen die Herausforderungen, die die „BANI-Welt“ an uns alle stellt sowie der gesellschaftliche Wandel durch Megatrends (Zukunftsinstitut).

Es gilt dabei, die sich gegenseitig beeinflussenden Spannungsbereiche zwischen Beruf, Organisation und Privatleben (Spillover-Effekt) zu beachten und zu betrachten.

Es bedarf also eine hoher Selbstführungskompetenz sowohl bei Führenden als auch bei Mitarbeitenden, um mit diesen Anforderungen zu Recht zu kommen. Es gilt gemachte Erfahrungen in der (Selbst) Führung zu reflektieren und das erworbene Wissen darüber proaktiv zu integrieren, um damit die eigene Handlungskompetenz und Selbstwirksamkeit zu steigern. Dabei hat die wahrgenommene Führungsqualität Einfluss auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden und somit auch auf den Erfolg der Organisation und ist daher essentiell (Vgl. Rose, 2021). Ziel ist es, einen wertschätzenderen, lösungsorientierenden Umgang zu fördern und konstruktiver in Konfliktsituationen zu agieren.

Wie wir mit uns selbst und wie wir mit anderen umgehen, wird künftig noch bedeutungsvoller. Hier kann Positive Coaching mit den Kenntnissen aus der Positiven Psychologie in Ergänzung zum systemischen Ansatz sowohl für Führende als auch Mitarbeitende wertvolle Unterstützung bieten. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Konzepte der Positiven Psychologie und Coaching als Methode wirksam sind, in dem es neue Möglichkeitsräume eröffnet, mehr Wahlmöglichkeiten schafft und bei Entscheidungen Unterstützung leistet.


                   „Positive Psychologie ist die Wissenschaft im Herzen von Coaching“                    (Kauffman, 2006)


Auch wenn Coaching kein Allheilmittel ist, hilft es bei Veränderungen der Rahmenbedingungen und Rollenanforderungen, bei kritischen Situationen und Konflikten sowie in der persönliche Entwicklung.

Coaching kann dazu beitragen, Arbeit menschlicher zu machen.

Ein motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Grundbedürfnisse nach Bindung (an andere Menschen, Werte und Ziele), Kompetenz (Einbringen der individuellen Stärken) und Autonomie (hohes Maß an Selbstbestimmung) sowie nach Gesundheit (Selbstfürsorge und den eigenen Energiehaushalt produktiv steuern), Wachstum (Positive Emotionen ermöglichen und nutzen) und Sinnerleben (Haltung) erfüllt werden und die eigene Wirksamkeit erfahrbar wird.

                                  "We laugh at people who still use windows 95,                                                                        but we cling to opinions we formed in 1995"                                            (Adam Grant, 2022)

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